Training - Das Konzept von PA (Trainingsbereiche)

Zahlreiche Trainingskonzepte orientieren sich an Prozentangaben von maximalen oder auch submaximalen Parametern wie der VO2max oder einem aerob-anaeroben Übergangsbereich (allgemein auch als „Schwelle“ bezeichnet). Im Grunde spiegelt dies aber nicht den zugrundeliegenden Stoffwechsel wieder und kann deshalb nicht als individuell bezeichnet werden – auch wenn dies oft versprochen wird. Die Sportwissenschaft wird u.a. auch deshalb oft als Wissenschaft der Mittelwerte angesehen. Dies ergibt sich aber letztlich nur, wenn man diese Wissenschaft oberflächlich betrachtet. Weiterführende Erkenntnisse der Kölner Professoren Mader und Heck bestehen bereits seit den 1980er Jahren.

Hier ist vor allem die maximale Laktatbildungsrate (VLamax) zu erwähnen, durch die Energieverbrauch stark beeinflusst wird. Die Ergebnisse dieser Arbeiten zeigen sehr deutlich ein größeres Potential und man kann somit physiologisch begründend Trainingsbereiche für z.B. die maximale Fett-Oxidation oder für die mitochondriale Genese (Vermehrung der Mitochondrien, den „Kraftwerken der Zellen“ in denen die Fett-Oxidation stattfindet). Zudem lässt sich der Energieverbrauch modulieren und somit die Proteinbiosynthese bzw. Anpassungspotentiale berechnen. Daraus lässt sich dann das Trainingsvolumen ableiten.

 

 

In einer Leistungsdiagnostik geht es also um mehr als nur Trainingsbereiche!