Lauf Leistungsdiagnostik

 

Die Diagnostik der laufspezifischen Ausdauerleistungsfähigkeit ist eine Kernkompetenz unseres Unternehmens.

 

Anders als im Radsport verwenden wir hier eine reine Laktatdiagnostik ohne Simulation oder Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme und glykolytischen Rate.

 

Häufig werden wir gefragt warum wir dieses Verfahren aus dem Radsport nicht ins Laufen übertragen. Vorweg: Die Grundlage ist hier bereits gelegt und aktuell führen wir Pilot-Studien zu diesem Thema intern durch. Hierbei zeigt sich aber immer wieder die Problematik der akkuraten Messung bzw. Nutzung der Leistung im Laufsport. Durch zahlreiche vor allem lauftechnische Einflüsse zeigt sich hier eine zu große Varianz.

 

Die von uns aktuell eingesetzten und stetig überabarbeiteten diagnostischen Verfahren zeigen eine sehr hohe Genauigkeit in der Berechnung der Trainingsbereiche und Wettkampfprognosen. Diese Übereinstimmung erreichen wir durch eine Anpassung an aktuelle internationale wissenschaftliche Standards. Durch die Verwendung von Geräten die auch an Hochschulen und Olympiastützpunkten genutzt werden, erreichen wir auch den höchsten Standard der Messgenauigkeit! Die Diagnostik der Laufleistung ist also weniger eine Interpretation von Messergebnissen, sondern eine wiss. fundierte ergebnisorientierte Analyse der Laufleistung.

 

Die Orientierung an Wettkampfzeiten mit prozentualer Einteilung der Intensitätsbereiche zeigt im Vergleich zu der von uns genutzten Diagnostik große Schwächen. Man kann mittlerweile bzgl. spezifischer physiologischer Anpassungseffekte exakte metabolische Zustände als sinnvoll erachten. Diese werden in einer deskriptiven Wettkampfanalyse nicht berücksichtigt (z.B. 10km Bestzeit). Dies kann zu gegenteiligen Anpassungserscheinungen und Übertraining führen!

 

Ein Beispiel - zwei Personen laufen 45min. über 10km:

 

Im Rahmen einer geschätzten Berechnung des GA1-Dauerlauf-Bereichs würde man z.B. 30-40 Prozent unterhalb der 10km-Zeit trainieren. Hier kann die Laktat-Konzentration in einem Fall 1,6 mmol/l und in einem anderen Fall 2,0 mmol/l betragen. Diese Konzentrationen repräsentieren den Anteil der Kohlenhydrate am Stoffwechsel und somit des Energieumsatzes. Lässt man dies unberücksichtigt kann es langfristig zu einem Zustand des Übertrainings kommen oder spezifische Anpassungspotentiale werden nicht erreicht.

 

Fazit: Die Diagnostik unter Verwendung moderner Messverfahren ist auch weiterhin die genaueste Methodik zur Berechnung von Trainingsbereichen und Wettkampfzeiten.

 

Train smart,

 

Euer PA-Team

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